Vorträge

Rolf Wüst (Foto: C. Welter)

Rolf Wüst, ehemaliger Vorsitzender des DIF und verantwortlich für das Stolpersteinprojekt in Neuwied, blickt auf eine seit dem Jahr 2003 andauernde intensive Forschungsarbeit über die Geschichte und die Schicksale der Mitglieder der ehemaligen Jüdischen Gemeinde Neuwied zurück.

Auf Vortragsveranstaltungen und in schulischen Workshops vermittelt er Fakten, Hintergründe und Analysen über diese dunkle Epoche der Stadtgeschichte, immer mit deutlichem Gegenwartsbezug und mit Blick nicht nur auf die historischen Hintergründe sondern auch auf allgemein menschlich-psychologische Gegebenheiten.

Rolf Wüst, April 2011:

„Unterscheiden sich Massenmörder von normalen Menschen?“

Vor dem Hintergrund psychologischer Untersuchungen und mit Hilfe von Beispielen der NS-Gräuel soll verdeutlicht werden, wie gefährdet der „normale“ Mensch ist, nicht nur zum Mitläufer sondern sogar zum Täter zu werden, wenn der gesellschaftliche Referenzrahmen in kritischen, gefährdeten Zeiten verschoben wird. Das Buch von Harald Welzer: „TÄTER - Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden“ dient als eine wichtige Quelle.

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Rolf Wüst:

„Erinnern, Gedenken“

Im Bewahren von Geschehenem und Erlebtem lauern viele Fallstricke, erst recht im Gedenken, dem ritualisierten Erinnern. Der Vortrag zielt darauf ab, insbesondere die psychologischen Fallstricke aufzuspüren, sie bewusst zu machen und daraus Möglichkeiten zu kritischem Umgang mit der Vergangenheit und gleichzeitig Formen zeitgemäßen Erinnerns und Gedenkens zu eröffnen.

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Rolf Wüst, März 2018:

„Zeugnisse jüdischen Lebens und Leidens“

Der erste Teil des Vortrags beschäftigt sich anhand von Zeitzeugnissen mit den Anfängen der Jüdischen Gemeinde Neuwied und der Geschichte ihrer Synagoge. Im zweiten Teil werden exemplarisch die Schicksale der Familien Fritz Cremer aus Neuwied und der Schaustellerfamilie Meyer aus Heddesdorf ausführlich beleuchtet: Der Vortrag spannt einen Bogen von den Anfängen der Gemeinde bis in die Nachkriegszeit.

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Dr. Jürgen Ries, Februar 2013:

„Mitverantwortung von Ärzten an den Unrechtstaten der NS-Medizin“

Vortrag von Dr. Jürgen Ries anlässlich einer Exkursion des DIF zur Gedenkstätte Hadamar im Februar 2013.
Mit einer „Nürnberger Erklärung“ hat sich der 115. Ärztetag im Juni 2012 zu einer „wesentlichen Mitverantwortung“ von Ärzten an den Unrechtstaten der NS-Medizin bekannt.

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Dr. Jürgen Ries, April 2011:

„Die eifelländisch-moselfränkischen Synagogen von Polch, Münstermaifeld und Saffig“

Vortrag von Dr. Jürgen Ries anlässlich einer Exkursion zu den Synagogen von Polch, Münstermaifeld und Saffig am 09.04.2011.
In drei Themenkreisen referiert Dr. Ries über Wesen und Architektur der Synagogenbauten, über die Organisationsform der ehemaligen Landjudenschaften sowie der damaligen Situation der Landesrabbinate.

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